Frankfurter Buchmesse 2018 – Sowas wie ein Tagebuch

Das Messetagebuch zur FBM 2018 – Bücherphie Style, mit viel individuellen Eindrücken, ein bisschen Jammerei und dem einen oder anderen kurzen Auszucker.

Ich war in Leipzig, ich war auf der Buch Berlin, aber Frankfurt ist ein ganz anderes Kaliber von Messe, das sag ich dir. Bücherphie gibt es zwar schon länger, aber erst seit einem Jahr bin ich aktiver in der Szene, habe ein Buch veröffentlicht und die einen oder anderen Kontakte geknüpft. Und das merke ich. Ich bin neu, ich weiß nichts, kenne mich nirgendwo aus und versuche mich an fake it till you make it. Wie das auf der FBM 2018 so geklappt hat, wirst du gleich sehen. Neben total viel Werbung, weil ich ja Verlage, Autorennamen und Bookstagram-Accounts nenne.

Mittwoch, 10.10.2018 – FBM Tag 1

Nach einer morgendlichen Odyssee ins lauschige Alt-Mariendorf und knappen sechs Stunden Autofahrt kommen wir am Nachmittag in Frankfurt an. Ein bisschen schade finde ich es schon, dass ich Takis Würgers Interview mit Inger-Maria Mahlke verpasse, weil doch die Lesung mit den beiden schon so interessant war.

Die Suche nach der Überwachungskamera

Warum ich das Interview verpasse? In dem Airbnb, wo wir die nächsten Tage verbringen werden, soll es eine Überwachungskamera im Vorzimmer geben. Aus Sicherheitsgründen. Gnädigerweise dürfen wir die ausschalten, allerdings finden wir sie nicht, obwohl wir wirklich jeden Winkel der Wohnung danach absuchen (nein, das ist nicht übertrieben). Beim Betreten der Wohnung roch es schon nach billigem Eau de Cologne, die Einrichtung ist in schlichtem Silber mit dezenten Plüsch-/Samt-/Satinelementen gehalten. Bei der Suche nach der Kamera finden wir die Farben wechselnde LEDs gefühlt überall, wo man es nicht erwarten würde; im Geschirrschrank zum Beispiel, oder hinter der Skulptur im Flur, in der Stehlampe, neben dem Fensterfront, die vom Wohnzimmer aus ins Schlafzimmer blicken lässt… „Wo würde ich mich verstecken, wenn ich eine Kamera wäre?“, frage ich und als wir in der silbern glänzenden Wohnzimmer-Kommode auch noch sechs Packungen Kleenex finden, ist der Fall klar: Der Vermieter muss Pornoregisseur sein. Später am Abend wird sich herausstellen, dass die stundenlange Suche umsonst war, denn angeblich hat er die Kamera beim Putzen kaputt gemacht, wie er uns auf die panische Frage nach Kamera und WLAN-Passwort hin versichert.

Frankfurter Buchmesse 2018
Das Dreiergespann: Mary Cronos & Christian Milkus, Schreiberlinge bei Feelings und Drachenmond Verlag! (Fotocredits Mary Cronos)

Ich bin doch auch Feministin, Herrgott nochmal!

FBM Messetagebuch 2018
Mary Cronos kennt gefühlt alle und stellt mich allen vor <3 Danke Mary!

Am Abend nimmt mich Mary Cronos mit zum Pubnpub, der Meetup-Reihe zum Thema Publishing. Die Idee, mit einer Vorstellungsrunde und einem kurzen Experten-Talk mit Diskussionsrunde zu beginnen, finde ich super, denn das erleichtert das Networken. Ich treffe auch einige coole und interessante Leute, verliere aber relativ schnell den Überblick, wer was wo macht und fahre den Networking-Modus erst gar nicht richtig hoch. Dass ich schon bei der Diskussionsrunde über das Gendern negativ auffalle, trägt natürlich auch zur Demotivation bei.

Nur dass wir uns  richtig verstehen: Feminismus und Sprachbewusstheit sind die zwei Themen für die ich wirklich brenne. Aber echt mal – Sprache kann nur dann die Wirklichkeit verändern, wenn es diese besseren Formen auch tatsächlich in die Sprachwirklichkeit schaffen. Und zwar in die Sprachwirklichkeit jener Leute, die nicht eh schon der gleichen Meinung sind. Und  eine Formulierung wie „Forschungsteam“ (statt „Forscher“), schafft es eben wesentlich leichter in den sprachlichen Alltag derer, die nicht eh schon fahnenschwingende Feminist*innen sind, als „Forscher [Pause] innen“. That’s all I’m saying und das reicht offenbar schon, um als Feindin des Genderns eingestuft zu werden, was natürlich absoluter Irrsinn ist*. Ich bin ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz auf mich, dass ich hinterher nicht zu dieser recht unangenehmen Chefredakteurin gegangen bin, um für mögliche Kooperationen um eine Visitenkarte zu betteln. Ain’t nobody got time for that. Schade ist nur, dass wir auf dem Heimweg so spät keine Fritten mehr bekommen.

Donnerstag, 11.10.2018 – FBM Tag 2

Ich schreibe diese Worte mit einer Gesichtsmaske auf dem roten Samtsofa sitzend, zum ersten Mal seit mehr als 24 Stunden endlich kurz alleine.

Tausche Identität gegen Lächeln

Ich. Mag. Keine. Menschen. Man könnte auch sagen: Ich mag alle Menschen zu sehr, aber auch deswegen gehen sie mir auf die Nerven. Das giftigste Zweiergespann der Messe etwa ist böswitzig, ich mag beide eigentlich sehr, dann aber auch wieder nicht immer und am allerwenigsten mag ich die Person, zu der ich dann werde. Überhaupt fühle ich mich schon wieder so, als würde ich nirgendwo dazugehören. Alle sind nett zu mir, alle fragen, ob ich mitkomme – okay, nicht alle, aber viele – nur dazu gehöre ich nicht. Und zwar nur aus einem einzigen Grund: Weil ich nicht will. Ich will mich nicht auf eine Fraktion festlegen und diese ständige Lästerei macht mich auch ganz wahnsinnig.

Alle finden etwas gegen jeden und ich mache auch noch mit. Alle haben eine Gruppe von Menschen, zu der sie gehören und die sie verteidigen, denn alle, die nicht dazugehören, sind uncool. Alle haben schon wieder Expertise auf einem Gebiet und ich kann schon wieder alles nur so ein bisschen, weil mich halt auch alles nur so ein bisschen interessiert. Okay, mich erkennen zwar einige, was ein … Gefühl ist (ich habe mich noch nicht entschieden, was für eines), aber so richtig wohl fühle ich mich mit niemandem. Ich habe zwar wirklich alle gern, ich mag alle von ihnen aus tiefstem Herzen, denn jede einzelne Person hat eine Geschichte, die ich hören will, aber unkompliziert fühlt es sich meist mit niemandem an.

Die angenehmste Begegnung heute war mit Julia von Lucadou, Autorin beim Hanser Verlag. „Die Hochhausspringerin ist mein Debüt. Bis jetzt hatte ich noch gar nichts mit der Buchbranche zu tun“, sagt sie und das merkt man – im positiven Sinne. Sie ist noch normal, sie ist nett, sie hat weder Ahnung von Blogs oder Instagram Mechanismen (trotz ihres grandiosen Insta-Takeovers des Hanser Accounts, #veggiewürstchen) – sie ist erfrischend unbefangen.

Tausche Lächeln gegen Bitchface

Ich bin erst kurz in der Branche aktiv und doch schon wieder zu lange. Wenn ich die Buchbranche so worke wie die Eventbranche, bin ich gleich wieder genau da, wo ich nicht sein will. Ja, ich bin Autorin und ja, ich bin Bloggerin, aber das alles ist nicht Arbeit für mich – zumindest keine, von der ich leben kann. Heute hat es sich so komisch angefühlt, weil es trotzdem wie Arbeit war. Nur eben ohne Produkt, denn meine eigene Brand ist (noch) nicht ausgefeilt genug dafür. Ich bin in Sales-Haltung, ohne zu wissen, was ich verkaufe, ich networke, ohne zu wissen, warum ich diese Leute kennen will. Das geht so nicht.

Messetagebuch FBM 2018
Das Kein-Bock-Shirt für den zweiten Tag auf der FBM

Ich will wirklich nicht unfreundlich oder abweisend sein, aber wenn ich mich alle dreißig Minuten auf eine andere Art Mensch einstellen muss, ist es kein Wunder, dass ich innerhalb kürzester Zeit auf dem Zahnfleisch daher krieche. Ich will nichts kaschieren und ich habe es auch nicht nötig, irgendwem in den eh schon wissen zu kriechen. Und nein, ich fühle mich auch nicht unwohl in meiner Haut, ich fühle mich sogar sehr wohl mit mir selbst. Das Problem dabei ist auch, dass es einfach Teil meiner „wahren“ Identität ist, dass ich mit fast jeder Art Mensch gerne rede und mich auch jedes Mal neu darauf einstelle. In Massen tut mir das nicht gut, da wäre es besser, mich mehr auf mich selbst zu konzentrieren, bei Bedarf anzuecken und überhaupt viel weniger bedacht zu sein. Ich will ja auch nicht alles wissen und kennen und ständig up to date sein müssen. Ab morgen muss sich etwas an meiner Einstellung ändern.

 

 

 

Freitag, 12.10.2018 – FBM Tag 3

Als erste Maßname beginnt der Tag mit All Black Everything und Fuck-This-Shirt. Damit bin ich zumindest schon einmal in der richtigen Grundstimmung und tatsächlich geht es mir heute besser. Ich fühle mich wieder mehr wie ich selbst und versuche, das tagsüber beizubehalten, was mir nicht immer ganz leicht fällt. (Am meisten ärgern – ich kann nicht einmal sagen, wieso eigentlich – wird mich der Kommentar einer Bloggerin, dass sie mich natürlich kenne, denn ich sei ja eine von Flos Musen. Und what does that even mean?)

Florian Valerius Literarischer Nerd
Ich hab ihn wirklich voll lieb den Nerd, aber mein Feministinnenherz bricht entzwei, wenn ich nur als jemandes Muse einen Platz in der Branche haben darf.

Als zweites halte ich mich an Ralph aka @booksandtattoos, der zwar auch schwierig sein kann mit seinem ganzen Pessimismus und Weltschmerz, aber von allen anwesenden Messemenschen kennt er mich am besten. Ohne es zu wissen macht er es mir leicht, einfach ich zu sein.

Kollegen beleidigen – super Einstieg, Phie.

Heute treffe ich einen anderen Schreiberling, den ich sonst nur über Instagram kenne. Ich habe immer noch seinen Romanentwurf im Posteingang, ohne mehr als die ersten zwei Seiten gelesen zu haben. Charmant wie ich bin, beleidige ich ihn gleich am Anfang, indem ich ihm etwas zu enthusiastisch zustimme, dass der Anfang nicht so gut (seine Worte) bzw. scheiße (meine Worte) ist. Er lässt sich zwar nichts anmerken, aber echt mal, damit gehe ich eindeutig zu weit. Blöderweise verpasse ich auch noch die Gelegenheit, mich dafür zu entschuldigen und gehe ihm mit meiner Art glaube ich auch ein bisschen auf die Nerven. Oh well. Auf jeden Fall feiere ich sehr, dass er für seinen Mut, ungeniert Leute anzusprechen, gleich belohnt wird und sein Projekt zu ein paar coolen Verlagen schicken darf. Der Mann weiß, wie er sich verkauft – allein deswegen täte jeder Verlag gut daran, sich ihn mal genauer anzuschauen. Ein bisschen frischer Wind könnte vor allem den größeren Verlagen nicht schaden.

Diogenes macht Leser zu treuen Fans

Diogenes ist zwar einer von den Großen, aber das mit der Leserbindung und dem Online Marketing haben die trotzdem drauf. Hier weiß man Lesende zu Fans zu machen und Blogleute bei Laune zu halten. Die Kommunikation ist wunderbar herzlich und engagiert, die Bücher sowieso großartig und dann ist da auch noch die überlebensgroße Miffy.

Beim Bloggertreffen erzählt Chris Kraus (der Deutsche, nicht die Dick-liebende Feministin) was es heißt zu schreiben, wie junge Leute Kunst schaffen sollten und überhaupt würde ich plötzlich sehr gerne eine Vorlesung bei ihm besuchen, obwohl nicht einmal mehr studiere. Überhaupt ist Chris Kraus jemand, dem man zuhört. Er hat eine Stimme, die dich festhält und nicht mehr loslässt, bis du gehört hast, was er zu sagen hat. Und wenn du es nicht verstehst, bist du selber schuld.

Frankfurter Buchmesse
Hier sehen Sie… tolle Cover am C.H.Beck Stand auf der FBM 2018

Heimlicher Favorit: C.H.Beck

Dass Diogenes sich ein regelrechtes Fandom aufbaut, wissen wir aber schon alle. Mein heimlicher Messe-Favorit ist dagegen C.H.Beck. Hier lernen wir nämlich die coolste Verlagsfrau kennen, die erfrischend unprätentiös und nicht nur freundlich, sondern auch sehr witzig ist. Bei C.H.Beck, ausgerechnet. Die können eben doch mehr als leicht angestaubte Altherrenliteratur. Lustigerweise habe ich so einen Spaß am Stand, dass ich direkt von einem älteren Herrn vor einer Kamera gebeten werde, doch etwas leiser zu lachen bzw. ein paar Schritte weiter weg zu gehen. Wenigstens konnte ich davor noch ein wunderschönes Exemplar von Auster & Klinge ergattern – nicht nur das Cover ist toll, auch der Klappentext klingt vielversprechend. Ich werde selbstverständlich berichten.

FBM Highlights vom Freitag:

  • Julia Shaw (Böse) sagt neben vielen anderen sehr klugen Dingen: „Auch Nichtstun kann sehr aggressiv sein“ und mir fallen gleich mehrere Leute ein, denen ich gerne ihr Buch schenken würde.
  • Katrine Engberg (Krokodilwächter) erzählt mit entzückendem Akzent: „Dann sah ich diesen Kronleuchter von oben und dachte mir wooow… Da muss jemand umgebracht werden!“
  • Heinz Strunk erinnert mich im Spiegel-Interview daran, dass man von den Dingen schreiben muss, die man kennt.
  • Chris Kraus fragt eine störende Bloggerin beim Diogenes-Treffen, ob sie eine Frage stellen möchte. Zweimal.
  • Jenlovetoread macht beim Abendessen einen kleinen Aufstand, weil wir unsere Getränke ohne Strohhalm bestellen und trotzdem immer einen dazu bekommen haben. Go Jen! #gogreen
  • Tracy Kae teilt im Sonnenuntergang ihre Pommes mit mir während eines Realtalks über Leserinnen und Genres.

Samstag, 13.10.2018 – FBM Tag 4

Der Tag, an dem sich der Himmel die Hölle verwandelte. Und dann wieder zurück.

Kein Warmwasser, dafür ein Meschenmeer

FBM 2018 Messetagebuch
Heute gibt’s nur Attitude mit Bitchface. Sorry.

Gut, es fängt schon vor der Messe eher bescheiden an. Erst ist für mich kein Warmwasser mehr in der ohnehin schon mehr als zickigen Dusche übrig. Ich muss also meine Haare unter stechend kaltem Wasser waschen und hätte ich nicht eh schon grauenhafte Kopfschmerzen von zu wenig Schlaf und dem höllisch schmerzenden Weisheitszahn, würde ich sie spätestens jetzt bekommen. Achso, außerdem habe ich etwas zu früh meine Tage bekommen und kämpfe dementsprechend zusätzlich noch unerwartet gegen Krämpfe, Cravings und den ganzen anderen Mist. Wo ist das Fuck-This-Shirt, wenn man es braucht? In der Wäsche.

Als ich endlich am Bahnsteig stehe, komme ich drauf, dass ich meinen Geldbeutel in der Wohnung liegen gelassen habe – 4. Stock Altbau, kein Lift, was sonst. Endlich bei der Buchmesse angekommen, ertrinke ich fast in einem Menschenmeer und buche kurzerhand den früheren Bus nach Hause: Sonntag Mittag statt Montag Früh bin ich hier weg. Ich kann nicht mehr. Die Grundstimmung des gesamten Tags ist eher schlecht bis richtig mies.

 

Sorry, aber ich bin dir entfolgt

Beim gemeinsamen Mittagessen mit den Falken kann ich erst nur zuhören, so überfordert bin ich noch von dem ganzen Vormittag. Irgendwann, als ihre Erzählungen für mich keinen Sinn mehr ergeben, muss ich L.-J. Pyka gestehen, dass ich ihr auf Instagram entfolgt bin und keine Ahnung habe, wovon sie spricht. „Was?!“ Ihr Gesicht entgleist kurz ein bisschen. Nicht, weil ich sie nicht mögen würde, erkläre ich schnell und das stimmt ja auch wirklich.

Ich bin ihr entfolgt, weil es mich zu sehr gestresst hat, ihr scheinbar perfektes Leben zu sehen. Ein Buchvertrag nach dem anderen, perfekte Fans, perfekte Beziehung, perfekte Haare. Sie hat ein Ziel, eine klare Linie, sie zieht durch ohne mit der Wimper zu zucken und ich freue mich ehrlich für sie. Ich habe nur eine Pause davon gebraucht, als ich kurz mal nicht wusste, wer ich bin oder wo ich hin will. Jetzt weiß ich wieder, wer ich bin und dass es bei mir nur Schlangenlinien gibt. Ich folge ihr wieder. „Ist schon okay“ Sie lacht ehrlich. „Ich wäre mir wahrscheinlich auch auf die Nerven gegangen.“ Ich freue mich. Auch darüber, ehrlich gewesen zu sein. Ich nutze die Gelegenheit und mache gleich mal ein Instagram Story Takeover für ihren Account während sie Signierstunde hat.

Drei kleine Sonnen

Als wir das Weltenbibliothek Gruppenfoto machen, treffe ich endlich Magret Kindermann wieder. Darüber freut sie sich so ehrlich, dass bei ihrer Umarmung eine kleine Sonne aufgeht. Auch sonst tut es gut, mit ihr und den anderen zu sprechen.

Frankfurter Buchmesse 2018 Messetagebuch
Briefe aus dem Sturm: Herausgegeben von Magret Kindermann & Wiebke Tillenburg – #NikasErben

Das anschließende Treffen mit den Librorums (@vermis_librorum & @armarium_librorum) gibt mir den – positiven – Rest. Die zwei schaffen es ganz ohne, dass sie es darauf anlegen, selbst am Messesamstag noch so viel Herzlichkeit zu versprühen, dass ich gar nicht anders kann, als mich instant wohlzufühlen. Und ganz zum Schluss, nach einem sehr netten #9lesen mit meinen liebsten Geeks, gibt’s noch einen letzten „Mädelsabend“ mit Mary Cronos und Christian Milkus. Auf dem flauschigen Wohnzimmerteppich. Bis 2 Uhr morgens. (Ich schwör, das klingt wesentlich dreckiger als es war.)

Sonntag, 14.10. – FBM Tag 5

FBM 2018 Messetagebuch
Dorina kannte ich davor noch gar nicht – In diesem Sinne meine liebste „Neuentdeckung“ der FBM <3

Letzter Halb-Tag für mich. Ich stehe um 7 Uhr auf, um warmduschen zu können. Ich bereue es, so spät ins Bett gegangen zu sein. Ich lasse Chris meinen Koffer runtertragen. Danke Chris. Ich bin noch nicht zu mehr als einfachen Hauptsätzen fähig. Auf der Messe lasse ich mich nur mehr treiben. Ich bin müde, hungrig, habe Schmerzen. Dann wird es 11 Uhr und alles besser. Ich freue mich so, bei diesem Fantasy Meet & Greet (obwohl ja eher nicht mein Genre) noch einmal alle zu treffen, die so lieb sind. Die Selpublisher- und Kleinverlags-Fraktion – zu letzterer gehöre ich ja auch. Weißt du, das sind die Menschen, bei denen alle Platz haben, egal wie seltsam, bei denen alle sein dürfen wie sie sind oder sein wollen. Das sind die, die mir vor gut einem Jahr mein erstes Messe-Zuhause gegeben haben. Auch wenn es für mich bis heute gedauert hat, dort wirklich anzukommen. Ich sag nur: „Fühle den Flausch!“

 

 

 

Bussi, Danke.

Auch an alle tollen Menschen, die ich hier nicht erwähnt habe.

Wir sehen uns bald auf der Buch Berlin – dann auch endlich wieder mit meiner zweiten Hälfte M. D. Grand <3

Da haben wir übrigens auch ein Meet & Greet mit Signierstunde beim Eisermann Verlag, Stand 130, am Sonntag (25.11.) zu Mittag. Komm vorbei!

Wenn du es bis hierhin geschafft hast, ziehe ich den Hut vor dir. Wie war die FBM eigentlich für dich? Erzähl mir gerne auf Instagram von deinen Erlebnissen und lass uns zusammen ein wenig schwärmen (oder lästern)! 

*Ich habe im ganzen Text gegendert – ist dir gar nicht komisch vorgekommen, oder?